Als Brückenbauerin zum Frieden beitragen

Shownotes

Heute lernen wir eine Frau kennen, die sich selbst als Brückenbauerin versteht: Marion Zabel, ein Kind der Boomergeneration, Erzieherin, Mutter, Tochter, Wegbegleiterin – und vor allem: eine Frau, die Verbindungen schafft, wo andere vielleicht nur Gräben sehen. Schon als Kind übernahm sie die Rolle der Brückenbauerin. Früh hat sie gelernt, dass Brücken Mut brauchen. Und Geduld. Und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Perspektiven einzulassen. Diese Haltung prägt auch ihren Beruf als Erzieherin. Marion setzt sich für Kinder ein, für ihre Stimmen, ihre Bedürfnisse, ihre Geschichten. Sie weiß, wie wichtig es ist, Kindern sichere Übergänge zu ermöglichen – zwischen Herkunft und Zukunft, zwischen Angst und Vertrauen. Auch im Umgang mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter zeigt sich ihr Verständnis vom Brückenbauen zu anderen Generationen. Wenn Erinnerungen verblassen und Worte fehlen, sucht sie andere Wege der Begegnung, über Gefühle, Gesten, kleine Momente der Vertrautheit. Und ihr Engagement reicht noch weiter: Barbara unterstützt Kinder in Äthiopien, setzt sich für Bildung und Perspektiven ein und verbindet auch hier Lebenswelten miteinander. Was treibt einen Menschen an, immer wieder Brücken zu schlagen? Wie gelingt es, zwischen Kulturen, Generationen und Erfahrungen Verbindung zu schaffen? Und was können wir alle vom Brückenbauen lernen? Darüber spreche ich mit Marion Zabel – hier bei Kultur im Ohr.

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Vielen Dank!

Über den Podcast: In "Kultur im Ohr" stellt die Hörfunkjournalistin Viola Gräfenstein spannende Menschen vor, die etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wollen und mit ihrem Projekt etwas verändert haben. Es gibt den Podcast "Kultur im Ohr" seit 2021. In den vorherigen Folgen ging es um das Thema, wie Kulturschaffende sich mit digitalen Mitteln ein neues Business aufbauen können und andere Menschen, insbesondere Kulturschaffende, damit inspirieren können. Der Hintergrund war die Zeit der Pandemie, als viele Dinge nicht mehr möglich waren und etliche Kulturschaffende neue Wege der Selbstvermarktung und Produktion gesucht haben. Seit 2024 geht der Podcast einen anderen Weg: Er möchte zur Inspiration und zum Nachdenken, wie die Welt mit Ideen und Engagement besser gemacht werden kann, einladen. Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

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